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Allgemeine Fragen

Wo erfahre ich die Preise für alle Angebote?
Wie kann ich mich / mein Kind anmelden?
Was macht guten Schwimmunterricht aus?
Lernt mein Kind denn nicht automatisch in der Schule schwimmen...?!
"Seepferdchen": was muss ein Kind leisten und was sollten Eltern wissen?
Und wie geht es nach erfolgreichem Unterricht weiter?

Fragen zu Schwimmkursen (Kinder-Gruppe)

Sind in den ausgeschriebenen Kursterminen noch Plätze frei?
Wie lange dauert ein Schwimmkurs?
Warum gibt es ein Mindestalter für die Teilnahme?
Warum ausgerechnet Brustschwimmen als Ziel des Kurses?
Sind die Eltern beim Unterricht dabei?
Was passiert wenn mein Kind krank wird?
Welche Ausstattung benötigt mein Kind?

Fragen zu Privatunterricht (Einzelunterricht)

Wann findet der Unterricht statt und wie lange dauert er?
Ist Einzel-Unterricht für jeden Erwachsenen geeignet?
Ist Einzel-Unterricht für Kinder überhaupt sinnvoll?
Sind die Eltern beim Unterricht dabei?
Was passiert im Krankheitsfall?
Welche Ausstattung wird benötigt?

Wo erfahre ich die Preise für alle Angebote?

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auf unserer Internetpräsenz keinerlei Preisangaben erfolgen. Selbstverständlich erhalten Sie bei uns telefonisch alle Informationen über die aktuellen Preise!

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Wie kann ich mich / mein Kind anmelden?

Für Gruppenkurse können Sie Ihr Kind bei uns telefonisch voranmelden um einen Platz zu reservieren. Nach dem Ausfüllen des Anmeldeformulars und der Bezahlung der Kursgebür (beides erfolgt im Regelfall beim Besuch eines Anmeldetermins!) ist der Kursplatz dann verbindlich gebucht.

Bei Privatunterricht werden die einzelnen Termine direkt mit der Lehrkraft abgesprochen und die Gebühr für die jeweils folgende Stunde ist im Voraus zu entrichten.

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Was macht guten Schwimmunterricht aus und worauf sollte ich im Voraus achten...?

    Das A und O ist: ...stellen Sie Fragen!

  • Fragen Sie andere Personen nach ihren Erfahrungen mit Anbietern von Schwimmunterricht in ihrer Nähe. Oft könnten so Enttäuschungen vermieden werden.
  • Fragen Sie nach der Ausbildung und Erfahrung der Lehrkräfte, denn nicht jeder Anbieter von Schwimmunterricht ist automatisch auch entsprechend ausgebildet und qualifiziert. Bunte Werbung allein macht noch keinen guten Unterricht aus und toll klingende Texte über das Schwimmen kann man auch aus Fachbüchern abschreiben! Unersetzlich jedoch ist Erfahrung!
  • Stellen Sie auch ruhig Fragen zum Ablauf des Unterrichts. Was passiert etwa, im Krankheitsfall? Die Lehrkraft sollte sich die Zeit nehmen, mit Ihnen alle Fragen und Sorgen durchzugehen!
  • Schwimmunterricht sollte nicht nur zum reinen Erlernen der Bewegung da sein – gerade bei ängstlichen Kindern / Erwachsenen (z.B. solche, die schon negative Erfahrungen mit dem Element Wasser, oder einem anderen Schwimmkurs gemacht haben) sollte das Hauptaugenmerk auf der Steigerung des Selbstbewusstseins und dem "Begreifen" des Wasser liegen. Nur Personen, die die Eigenschaften des Wassers (Auftrieb!) erfahren dürfen und sich selbst etwas zutrauen, können zu sicheren Schwimmern werden.
  • Bei entsprechender Betreuung und ausreichendem (individuell variierendem) Übungsstunden-Umfang kann in der Regel jeder das Schwimmen erlernen. Eine 100-%-ige "Schwimmlern-Garantie" kann es jedoch nicht geben – das wäre unseriös. Es wird Ihnen z. B. auch kein Fahrlehrer eine Garantie dafür gegeben, dass Sie den Führerschein schaffen!
  • Sympathie und Vertrauen sind die Voraussetzung für einen erfolgreichen Kurs (wobei niemand verlangen kann, dass sich das Kind der Lehrkraft schon am 1. Tag ohne Probleme anschließt – immerhin sind auch Lehrer erstmal Fremde für die Kinder!).
  • Ein guter Schwimmlehrer muss auf seine Schüler zugehen und gut mit ihnen reden können und er sollte seine Teilnehmer fordern, ohne sie zu überfordern: Niemand sollte zu etwas gezwungen werden – aber es sollte mit Unterstützung von Seiten der Lehrkraft genug Freiraum zum "Ausprobieren" geben.
  • Der Lehrer sollte mit seinen Schülern ins Wasser zu gehen und dort mit ihnen üben – gerade bei Anfängern ist sinnvoller Unterricht ausschließlich vom Beckenrand aus kaum möglich. Tauchen, Springen und das Verhalten im Schwimmbad (Hygiene, auf andere Schwimmer achten etc.) sollten ebenfalls Bestandteil des Unterrichts sein.
  • Lob und Ermutigung sind wichtig, aber Fehler gehören einfach verbessert und ganz ohne einen kleinen Tadel geht es nicht immer. Jedoch ist bei Kinder uns gegenüber der Hinweis "Sie können meinen Sohn / meine Tochter ruhig auch härter anpacken" zwecklos - kein Schwimmlehrer ist für die Grund-Erziehung der Kinder verantwortlich - dies obliegt immer noch den Eltern!
  • Die Lehrkräfte sollten bemüht sein die Familien über den Leistungsstand der Kinder zu informieren und den Eltern Auffälligkeiten (sowohl positive, als auch negative) mitzuteilen.
  • Und ein guter Lehrer sollte sich und seinen Schülern überängstliche oder überehrgeizige Eltern "vom Leib halten" können. Kinder verhalten sich oft schüchterner und unselbstständiger, wenn die Eltern dabei sind. Das bedeutet auch, dass grundsätzlich die Lehrkraft das Sagen hat – wenn Sie Schwimmlehrer wären...wie oft möchten Sie von Ihren Schülern den Satz hören: "...meine Mama hat aber gesagt ich muss die Bewegung so und so machen..."?!

Es ist wichtig, dass die Lehrkräfte und die Familien der Kinder "an einem Strang ziehen"!
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Lernt mein Kind denn nicht automatisch in der Schule schwimmen...?!

Das mag in einigen Fällen durchaus richtig sein. Eltern können sich allerdings nicht darauf verlassen, dass ihr Kind in der Schule das Schwimmen lernt! Viele Schulen bieten in Ermangelung eines nahe gelegenen Schwimmbades gar keinen Schwimmunterricht an. Wenn die Kinder doch zum Schwimmen gehen dürfen, sind die Schwimmbäder eben oft weit entfernt und der Weg zum Bad, bzw. auch das An- und Ausziehen dauern so lange, dass für den reinen Unterricht wenig Zeit bleibt. Zudem findet der Unterricht an manchen Schulen nicht regelmäßig, sondern nur als eine Art "Block" von einigen Stunden statt. Wenn ein Lehrer dann noch allein für eine sehr große Gruppe zuständig ist, kann er sich kaum intensiv genug um die Nichtschwimmer kümmern. Im Schulschwimmen eingesetzte Lehrkräfte haben ein unterschiedliches Qualifikationsniveau und unterrichten Schwimmen oft "fachfremd"! Aber auch wenn eine speziell ausgebildete Fachkraft den Unterricht leitet, so besteht immer noch das Problem, dass es für die Kinder sehr schwierig ist, sich über die lange Pause bis zum nächsten Schwimm-Tag die Bewegungsabläufe zu merken. So kann es passieren, dass die Kinder in der nächsten Unterrichtsstunde immer wieder "von vorne" anfangen müssen. Schwimmunterricht an Schulen ist auf jeden Fall sinnvoll um den Kindern und Eltern den ersten Schritt in Richtung "Schwimmen lernen" zu erleichtern. Es ist jedoch von Vorteil, wenn die Kinder schon vor Beginn der Schulpflicht schwimmen können und zum Beispiel das Seepferdchen-Abzeichen haben (da es - wie uns berichtet wurde - leider immer noch Schulen gibt, die Kinder ohne Seepferdchenabzeichen automatisch als Nichtschwimmer "abstempeln", was für die Kinder natürlich wenig motivierend ist).

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Was muss mein Kind eigentlich leisten, um das Seepferdchen-Abzeichen
zu erhalten und was sollte ich als Elternteil noch darüber wissen...?

Die Prüfkriterien für das "Seepferdchen" sind auf der offiziellen Urkunde wie folgt angegeben:
- Sprung vom Beckenrand und 25 m Schwimmen
- Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser.

Gleich vorweg: ...dieses Abzeichen sollte beim Erlernen des Schwimmens nicht an oberster Stelle stehen - manche Kinder fühlen sich unter Druck gesetzt das Seepferdchen schaffen zu müssen! Das Seepferdchen soll Anreiz und Motivation für die kleinen "Frühschwimmer" sein und zeigen dass sie schon erste Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Situationen im Wasser gesammelt haben - es garantiert jedoch keine Sicherheit! Es ist keine Schwimmprüfung im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine "vorbereitende Prüfung auf das Schwimmen". Das erste richtige Schwimmabzeichen wäre das "Deutsche Jugendschwimmabzeichen - Bronze - / Freischwimmer".

Ein wichtiges Kriterium ist für uns auch, dass die Kinder hierbei eine Leistung zeigen sollen, die sie jederzeit erneut vorzeigen können! Wir möchten also keine Seepferdchen, die unter Einfluß verschiedener Faktoren z. B. gerade so die Schwimmstrecke geschafft haben. Sie sollen auch später, nach Kurs-Ende, immer wieder problemlos ihre gezeigte Leistung unter Beweis stellen können.

Erforderlich ist auch, dass Ihr Kind freiwillig springt, die 25 m ohne Pause und ohne Hilfsmittel (Schwimmflügel, unterstützendes Halten durch die Lehrkraft) schwimmt und auch von selbst auf "Tauchstation" geht (und damit ist kein "Befeuchten" der Nase, sondern erkennbares Tauchen gemeint)! Dies alles wird bei uns übrigens ohne Schwimmbrille gemacht! Warum? Weil Sie sicherlich möchten, dass Ihr Kind auch dann noch schwimmen kann, wenn die Schwimmbrille mal Zuhause vergessen wurde!

Allerdings sollte alles in einem lockeren Rahmen und nicht unter einer "Prüfungssituation" geschehen, in der die Kinder vor lauter Nervosität kaum noch etwas schaffen! In der Regel wissen die Lehrkräfte was jedes einzelne Kind leisten kann und was nicht. Wobei ein Abschlusstag, bei dem die Kinder nochmal alles zeigen dürfen, das sie gelernt haben, durchaus auch noch einmal zusätzlich motivieren kann!

Leider hören wir immer wieder von sogenannten Schwimmlehrern, bei denen die Kinder das Abzeichen quasi geschenkt bekommen, obwohl sie die o.a. Aufgaben gar nicht erfüllt haben – bzw. von Lehrkräften, die schon von vornherein falsche Angaben zum Seepferdchen machen. Sinn und Zweck dieses "Seepferdchens" ist es nicht nur, den Kindern eine Freude zu machen, sondern den Eltern (und z.B. auch den Lehrern in der Schule) damit zu zeigen "...dieses Kind kann mit verschiedenen Situationen im Wasser umgehen..."! Sie sollten sich also nie darauf verlassen, dass ein Kind mit einem Seepferdchen-Abzeichen auf der Badehose, auch wirklich in der Lage ist sicher zu schwimmen! Leider gibt es auch "Schwimmlehrer", die anscheinend so darauf versessen sind ihre Seepferdchen-Statistik in die Höhe treiben zu können, dass sie nicht davor zurückschrecken, ihre Schwimm-Schützlinge zum Springen oder Tauchen zu zwingen (oder dabei auch selber entsprechend nachzuhelfen). Das ist unverantwortlich und hier ist eindeutig ein Einschreiten von Seiten der Eltern gefragt.

Behalten Sie Ihre Meinung über den Schwimmkurs nicht für sich – geben Sie Informationen an andere Eltern weiter...und zwar sowohl die positiven Erfahrungen, als auch die negativen. Sie können anderen Kindern damit im Zweifelsfall eine Menge an Frustration ersparen.

Übrigens...wussten Sie, dass viele Schwimmabzeichen einer Prüfungsordnung unterliegen und nicht jeder Anbieter von Schwimmunterricht auch zur Abnahme der Schwimmprüfungen berechtigt ist?!

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Und wie geht es nach erfolgreichem Unterricht weiter?

Da ist es genauso wie in allen anderen Bereichen auch. Wer den Führerschein gemacht hat muss hinterher Fahrpraxis sammeln, wer eine Sprache gelernt hat muss seine Kenntnisse auch weiterhin anwenden und wer das Schwimmen erlernt hat, muss hinterher ebenfalls weiter "trainieren". Eltern müssen bereit sein, auch nach Abschluss eines Schwimmkurses mit den Kindern regelmäßig schwimmen zu gehen. Hier gilt für die Eltern, was auch für die Lehrer gilt: Ruhe bewahren, viel loben und ermutigen - aber natürlich auch darauf bestehen, dass geübt und nicht nur rumgespielt wird. Der Wechsel in ein anderes Schwimmbad, das Schwimmen ohne den vertrauten Lehrer oder erste Schwimmerfahrungen im Meer oder einem See können die "Neuschwimmer" völlig zurückwerfen. Plötzlich klappt gar nichts mehr. Aber nach einer kleinen Eingewöhnung geht es im Regelfall schnell besser. Kinder neigen auch nach dem heiß erwarteten Seepferdchen-Abzeichen leicht dazu, sich zu überschätzen. Eltern müssen sie auch weiterhin im Auge behalten. Wer selbst keinen Spaß am Schwimmen hat, kann sich nach geeigneten Fortgeschrittenen-Angeboten erkundigen, oder sich nach einem Schwimmverein umsehen, der auch Training für "Frühschwimmer" anbietet.

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Sind in den aufgeführten Kursterminen noch Plätze frei?

Die Anzeige der Kurstermine dient nur als erste Information für Sie. Ob in Ihrem Wunsch-Kurs noch freie Plätze vorhanden sind, erfahren Sie telefonisch direkt bei uns. Leider ist es uns nicht möglich auf unserer Internetseite anzugeben wie viele Plätze in den Kursen noch frei sind, da sich der aktuelle Stand zum Teil mehrmals täglich ändern kann. Wir können nur dazu raten, Ihr Kind sehr frühzeitig für einen unserer Kurse vormerken zu lassen! Sie haben aber auch nachträglich die Möglichkeit Ihr Kind auf unsere Warteliste setzen zu lassen, falls der von Ihnen gewünschte Kurs bereits belegt ist. Sobald ein Platz frei wird, oder ein zusätzlicher Kurs angeboten werden kann, werden wir Sie dann informieren!

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Wie lange dauert ein Schwimmkurs?

Unsere Kurse laufen normalerweise über einen Zeitraum von vier Wochen (Unterricht Montag - Freitag) und zwar in der selben Gruppenzusammensetzung (keine "offenen" Kurse). Dies hat für die Kinder den Vorteil, dass sie sich nicht in jeder Unterrichtsstunde auf neue Gegebenheiten einstellen müssen und dass sich für Kinder und Eltern eine gewisse "Routine" im Tagesablauf einstellt.

War auch Ihr erster Gedanke, dass vier Wochen für einen Schwimmkurs viel zu lang sind? Mit diesem Gedanken waren Sie sicher nicht allein. Es gibt bestimmt auch in Ihrem Bekanntenkreis Kinder, die schon an wesentlich kürzeren Kursen teilgenommen haben. Machen Sie sich doch ruhig mal die Mühe und erkundigen Sie sich bei deren Eltern, ob das Kind innerhalb des ersten Kurses das sichere Schwimmen erlernt hat! Die Rückmeldungen vieler Eltern zeigen uns nämlich, dass die Kinder oftmals nicht nur einen, sondern mehrere Kurse benötigen um dieses Ziel zu erreichen. Was aber bedeutet es für ein Kind wenn man ihm nach einem ersten "Crash-Kurs" erklären muss, dass es nun immer noch nicht schwimmen kann und deshalb noch einen Kurs braucht...und noch einen...! Das Kind wird frustriert sein und das Thema Schwimmen mit einem negativen Gefühl verbinden. Dies sollte nicht Sinn und Zweck eines Schwimmkurses sein!

Im normalen Alltag haben Kinder heute oftmals keine Gelegenheit mehr ihre Umgebung in Ruhe zu beobachten, und zu begreifen. Auch die Förderung der Motorik und verschiedenster Bewegungsmuster z. B. durch diverse Bewegungsspiele und Sportarten kommt leider häufig zu kurz. Vieles muss schnell gehen und es bleibt wenig Zeit sich mit Unbekanntem auseinander zu setzen. Gerade ängstliche Kinder und Kinder ohne Vorkenntnisse benötigen eine gewisse Zeit um Vertrauen zum Wasser zu fassen und mit dem Element Wasser umgehen zu können. Es ist wichtig ihnen diese Zeit zuzugestehen um sie zu möglichst sicheren Schwimmern auszubilden. Erinnern Sie sich noch an die ersten Schritte Ihres Kindes? Sicher ist es damals nicht einfach aufgestanden und losgelaufen. Es begann mit dem Krabbeln, an Gegenständen hochziehen und bestimmt auch mit einigen "Ausrutschern". Aber ganz bestimmt haben Sie Ihrem Kind bei diesem Vorgang die Zeit eingeräumt, die es benötigt hat und haben sich dann über jeden einzelnen Schritt gefreut. Ein 4-wöchiger Kurs bedeutet natürlich einige Organisation und Planung des Tagesablaufs innerhalb der Familie. Aber im Regelfall kann Ihr Kind nach diesem einen Kurs schwimmen und profitiert von vier Wochen sein ganzes Leben lang.

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Warum gibt es ein Mindestalter für die Teilnahme?

Natürlich kann man die möglichen Leistungen eines Kindes nicht zu 100 Prozent am Alter festmachen, jedoch ist es offensichtlich, dass ein zweijähriges Kind andere motorische Fähigkeiten aufweist als ein fünfjähriges. Wie in allen Bereichen, gibt es auch beim Schwimmen Kinder, die es bereits früher lernen und solche, die noch etwas mehr Zeit brauchen. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass die motorische Entwicklung (in Bezug auf Körperkoordination und Gleichgewicht) bei den "Männern" im Schnitt etwas langsamer voranschreitet, bzw. später einsetzt als bei den Mädchen. Dies ist übrigens auch das Ergebnis einer Studie, die durch das IFP (Staatsinstitut für Frühpädagogik) vorgestellt wird und durch die wir unsere Beobachtungen bestätigt sehen. Auch hier gilt der Grundsatz "Ausnahmen bestätigen die Regel". Wenn Ihr jüngeres Kind motorisch (Arm-Bein-Koordination) schon besonders fit ist sprechen Sie uns ruhig darauf an. Wir können Ihnen hier unseren Privatunterricht anbieten in dem Ihr Kind besonders intensiv gefördert und seinem Alter entsprechend betreut werden kann. Falls es doch noch zu früh sein sollte, kann der Unterricht in Absprache mit den Eltern jederzeit ausgesetzt werden. Bei unseren Gruppenkursen werden die Plätze vorrangig für Kinder reserviert, die bereits das von uns festgelegte Mindestalter erreicht haben, da unsere Kursplätze begrenzt sind.

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Warum ausgerechnet Brustschwimmen als Ziel des Kurses?

Sicher ist die Frage berechtigt, da diese Lage koordinativ sehr anspruchsvoll ist und die Kinder hierfür entsprechende motorische und körperliche Voraussetzungen mitbringen müssen. Schwimmen zu können, heißt nämlich nicht automatisch Brustschwimmen. Es bedeutet nur, sich (möglichst sicher) von Punkt A zu Punkt B bewegen zu können - egal wie! Warum dann bei unseren Gruppen-Kursen nicht mit einer anderen Schwimmlage begonnen wird? Versuchen Sie sich diesem Thema in einer Art "Ausschluss-Verfahren" zu nähern:

  • Rückenschwimmen hätte z.B. den Vorteil, dass die Atemwege frei sind. Nachteile sehen wir aber gerade bei Kindern mit Angst. Denn ein ängstliches Kind wird sich nicht frei schwebend auf den Rücken legen. Hinzu kommt das Problem der praktischen Anwendung nach dem Schwimmkurs - in welchem Bad kann ein Kind ungestört auf dem Rücken schwimmen und wie kann das Kind auf dem Rücken schwimmend mit anderen Kinder plantschen und spielen?
  • Kraulschwimmen ist für die Kinder koordinativ recht gut umzusetzen, hieße jedoch, dass die Kinder schon vor Kursbeginn mit dem Tauchen vertraut sein müssen. Und die (richtige) Atmung des Kraulschwimmens ohne sich zu verschlucken ist selbst für Erwachsene schwierig umzusetzen.
  • Die einfachste Lösung wäre also eine Art "freies Schwimmen", also ein Misch-Stil aus mehreren Bewegungen wie Brust-Arm-Zug kombiniert mit einer Kraul-Bein-Bewegung. Aber: Haben Sie schon mal die Reaktion einer Badaufsicht im Hallen- oder Freibad erlebt, die im Schwimmerbecken ein kleines Kind, ohne Schwimmhilfen im oben beschriebenen "freien Schwimmstil" herumpaddeln sieht? Eltern haben uns mehrfach von dieser Reaktion berichtet - das Kind wird aus dem Schwimmerbecken ins Kinderbecken "verbannt", da es ja "nicht richtig schwimmen" kann - egal wie sicher das Kind "unterwegs ist". Zudem zeigt die Praxis, dass Kinder, die mit einem "freien Schwimmstil" begonnen haben, später oftmals einen sog. Scherenschlag in der Beinbewegung aufweisen. Dies bedeutet, dass die Kinder später - sobald gewünscht ist, dass sie auch stilistisch richtig schwimmen sollen - wieder umlernen müssen.
Unsere Kurse auf das Rücken- / Kraulschwimmen umzustellen würde bedeuten, dass alle Teilnehmer vor Kursbeginn eine umfangreiche Wassergewöhnung erfahren haben und angstfrei an das Schwimmen herangehen. Dies ist jedoch in der Praxis häufig leider NICHT der Fall! Aber es wird natürlich auf die motorischen Fähigkeiten der Kinder eingegangen. Falls ein Kind die Brust-Technik also noch nicht umsetzen kann, wird mit den Eltern die weitere Vorgehensweise abgesprochen.
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Wann findet der Unterricht statt und wie lange dauert er?

Die Termine für Privatunterricht werden individuell abgesprochen und vereinbart. Der Unterricht dauert regulär 45 Minuten - kann aber je nach Leistungsfähigkeit auch gekürzt / verlängert werden. Wie viele Termine insgesamt benötigt werden, hängt ganz vom Lernerfolg des Teilnehmers ab.
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Ist Einzelunterricht für jeden Erwachsenen geeignet?

Grundsätzlich mal ja - und zwar unabhängig von Alter, Leistungsstand und gewünschtem Lernziel. Im Einzelunterricht kann flexibler auf jeden Teilnehmer und z. B. auch Terminwünsche eingegangen werden, was gerade bei Berufstätigkeit und Elternschaft von Vorteil ist. In Ihrem eigenen Interesse möchten wir Ihnen raten im Voraus das OK Ihres Arztes einzuholen. Vorerkrankungen wie z. B. Bandscheibenvorfall, Knieprobleme etc. müssen der Lehrkraft auf jeden Fall vorher mitgeteilt werden, damit der Unterricht entsprechend angepasst werden kann!
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Ist Einzelunterricht für Kinder überhaupt sinnvoll?

Das kann so pauschal nicht beantwortet werden. Manche Kinder brauchen die Gruppe um sich "mitziehen" zu lassen und sich bei den anderen Kindern manches abzuschauen. Sie werden mutig durch die Gruppe. Jedoch gibt es auch wieder das genaue Gegenteil. Diese Kinder fühlen sich durch die anderen Kinder gehemmt und unter Leistungsdruck gesetzt. Leider ist es heute so, dass Kinder oftmals nur noch "Teil" eines großen Ganzen sind - ein Kind unter vielen. Im Einzelunterricht genießen sie die volle Aufmerksamkeit und das Gefühl, dass jemand nur für sie allein da ist. Dies schafft Vertrauen und eine entspannte Atmosphäre. Gerade Eltern, deren Kinder bereits negative Erfahrung mit dem Thema "Schwimmkurs" oder Wasser gemacht haben, können wir zu Einzelunterricht raten!

Auch für Kinder von Urlaubsgästen ist Privatunterricht eine gute Lösung, da der Einstieg in laufende Kurse im Regelfall leider nicht möglich ist. Und während der Ferien kann das Schwimmenlernen wesentlich stressfreier erfolgen als neben Kindergarten / Schule und Arbeit der Eltern!

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Sind die Eltern beim Unterricht im Bad mit dabei?

Hierzu ein klares Nein! Dies hat aber nichts mit Boshaftigkeit zu tun - wir haben nichts zu verbergen! Kinder verhalten sich einfach anders, wenn die Eltern dabei sind - oftmals sogar schüchterner und unselbstständiger. Wir bekommen von den Mamas und Papas regelmäßig bestätigt, dass es besser ist, wenn sie nicht dabei bleiben. Sollte eines der Kinder mal einen schlechten Tag haben, können wir natürlich auch gern mal eine Ausnahme machen. Alle Eltern haben zu Beginn des Unterrichts die Möglichkeit noch ein paar Minuten zuzuschauen und auch zur Abholzeit ist immer eine Gelegenheit um noch etwas von den Fortschritten des Nachwuchses mitzubekommen. Bei unseren Gruppenkursen (bei Privatunterricht flexible Absprache!) gibt es den Abschlusstag, an dem alle als Zuschauer zum Fotografieren und Applaudieren mit ins Schwimmbad dürfen - dies spornt die Kinder unheimlich an. Während des gesamten Unterrichts-Zeitraums halten wir selbstverständlich den Kontakt zu den Eltern um sie regelmäßig über Fortschritte oder Probleme ihrer Kinder zu informieren.

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Was passiert im Krankheitsfall?

Gruppenkurse: Seit bestehen unserer Schwimmschule haben wir noch keinen Kurs abgehalten, in dem nicht mindestens ein Kind auch mal krank war. Krankheiten lassen sich nicht planen und daher sollten die Kinder durch einen Ausfall auch keinen Nachteil haben. Wenn Sie uns Bescheid geben, dass das Kind erkrankt ist und es keine Möglichkeit mehr hat das individuelle Kursziel innerhalb des gebuchten Kurses zu erreichen, so kann es das Verpasste natürlich nachholen (die genauen Bedingungen hierfür hängen vom jeweiligen Fall ab und müssen ggf. mit uns abgesprochen werden).

Privatunterricht: Bei frühzeitiger Absage des Termins wird Ihnen die Stunde gutgeschrieben. Sobald die Krankheit überstanden ist, können neue Unterrichtsstunden vereinbart werden.

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Welche Ausstattung wird benötigt?

  • Badehose bzw. Badeanzug - bitte keine Neopren-Anzüge und möglichst keine Bade-Shorts
    (Um den Gang zur Toilette für Mädchen zu erleichtern, empfehlen wir eine Bikinihose!).
  • Großes Handtuch / Badelaken - möglichst eines, das Ihr Kind kennt, bzw. erkennt.
    (Bitte keine Bademäntel - das Einwickeln in ein Handtuch geht wesentlich schneller!)
  • Badeschlappen sind kein Muss, aber natürlich sinnvoll und erlaubt
    (...sofern die Kinder sie auch wieder aus dem Bad mit hinausnehmen).
  • Bei langen Haaren bitte Haargummi / Spangen nicht vergessen.
  • Eventuell ein warmes Getränk, wie z. B. Tee, für hinterher.
  • Bei Privatunterricht zum Erlernen des Kraulschwimmens bitte an eine Schwimmbrille denken -
    beim Kinder-Schwimmkurs wird diese nicht benötigt.

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Quellenverzeichnis (Auszüge aus veröffentlichten Beiträgen):

Service Zeit Familie (Sendung des WDR)
Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP)
Bayernsport (Zeitung des BLSV)
Swim-and-more
...und eigene Entwürfe